Ehrengrab Wilhelm Hellge

Zu einem besonderen Termin haben sich heute Mitglieder des Schönebecker SPD–Ortsvereins Schönebeck getroffen. Nach dem Hinweis eines Bürgers unserer Stadt haben wir an seinem 68. Todestag das Ehrengrab Wilhelm Hellges hergerichtet.

Zu einem besonderen Termin haben sich heute Mitglieder des Schönebecker SPD–Ortsvereins Schönebeck getroffen. Nach dem Hinweis eines Bürgers unserer Stadt haben wir an seinem 68. Todestag das Ehrengrab Wilhelm Hellges hergerichtet.

Wilhelm Hellge wurde am 30. Dezember 1878 in Schönebeck (Elbe) geboren und war Vorsitzender des gewerkschaftlichen Zimmerer-Verbandes. Während der Novemberrevolution 1918 gehörte er dem Schönebecker Arbeiter- und Soldatenrat an. Von 1919 bis 1933 das Amt des Stadtverordnetenvorstehers aus. Er trug Verantwortung für das Bauwesen im damaligen Kreis Calbe und unterstützte die Bau- und Sparvereine und den sogenannten „Heimstättenbau“. Im Jahr 1933 wurde er aller Ämter enthoben, verfolgt, zeitweise verhaftet und misshandelt.

Er war Vorsitzender der örtlichen SPD und nach der Zwnagsvereinigung von KPD und SPD paritätischer Vorsitzender der SED in Schönebeck. Am 31. Oktober 1947 verstarb Wilhelm Hellge.

Dank der Initiative der örtlichen SPD ist sein Ehrengrab nun wieder in einem ansehnlichen Zustand. Die SPD-Stadtratsfraktion wird auf politischem Wege für den Erhalt dieser Grabstelle sorgen und der Ortsverein wird die Pflege der Erinnerungsstätte übernehmen.

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